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In unserer Dependance GALERIE RICHTER & WALLIS im
Heußweg 89 in 20255 Hamburg
zeigen wir vom
27.02. - 22.03.2026 unsere wohl letzte
Armin Mueller-Stahl Ausstellung

 
„Malen, Schreiben, Musizieren und die Schauspielerei gehören für mich einfach zusammen”, so der 1930 in Tilsit geborene Mueller-Stahl, der sich vor wenigen Jahren überwiegend aus der Schauspielerei zurückgezogen hat, um sich verstärkt seinem künstler-ischen Werk zu widmen. In Schleswig-Holstein hat er seine zweite Heimat gefunden. Er lebt heute im Alter von 95 Jahren nur noch an der Lübecker Bucht, bis 2025 Lebte er auch in Los Angeles.

Armin Mueller-Stahl zählt schon lange zu den klassischen künstlerischen Mehrfach-begabungen der deutschen Kulturgeschichte. Als Konzert-geiger und vielfach aus-gezeichneter Schauspieler ist Mueller-Stahl auch ein bedeutender Maler, der es schafft, die Besonderheit des Menschen in seinen Bildern festzuhalten. Seit 2001 werden seine Werke in Museen und Galerien in ganz Deutschland ausgestellt. Er selbst bezeichnet sich als „Maler, der gelegentlich schauspielert”. Über sein zeichnerisches Werk sagt Armin Mueller-Stahl: „Beim Zeichnen ist man selbst der Regisseur. Es gibt keine Verbote, und man hat alle Freiheiten.” Diesen Freiraum, den der Schauspieler nicht immer hat, weil er sich Regisseur und Rolle fügen muss, nutzt der Maler Armin Mueller-Stahl in vollen Zügen aus. Mit leichtem und doch dynamischen Pinselschwung schafft er Werke, die nicht nur die Welt von Theater und Film widerspiegelt, Neben gegenständlichen und expressiven Werken überzeugt Armin Mueller-Stahl vor allem mit seinen Portraits berühmter und bedeutender Personen unserer Zeit und der Vergangenheit. Dabei wählt er Persönlichkeiten aus, die mit ihren Texten, ihrer Musik oder auch ihren Filmen einen Einfluss auf sein eigenes Leben und Schaffen hatten und haben. In der Ausstellung zeigt die Galerie Richter & Wallis Lithografien, Radierungen, Giclée-Prints sowie Unikate.
 
 
Ausstellung Stephan Popella schon ab 13.06. - 19.07.2026 in der Galerie Richter
 
Biographie  Stephan Popella
1980 In Bautzen geboren, lebt und arbeitet in Dresden.

Mit seinem figürlichen Werk nimmt Stephan Popella eine besondere Position im zeitgenössischen Kunstkontext ein. Seine Malerei bewegt sich zwischen den Einflüssen der Neuen Leipziger Schule und der Tradition realistischer Bildsprachen. Dabei greift Popella auf ein breites kunsthistorisches Spektrum zurück: von den ungeschönten Darstellungen früher realistischer Malerei bis hin zu Bildformen, die einst der ideologischen Inszenierung von Macht und Autorität dienten. Gerade letztere unterzieht er einer subtilen, oft ironischen Befragung.

Popellas Bilder sind dicht komponiert und reich an historischen wie kulturellen Bezügen. Seine Auseinander-setzung mit Geschichte, Philosophie und Kunstgeschichte prägt dabei nicht nur die Motivauswahl, sondern auch den Umgang mit Bildinhalten selbst.

Aus dieser theoretischen Grundlage heraus entwickelt er eigenständige Bildwelten, die sich bewusst von tradierten Darstellungsweisen lösen und nach neuen erzählerischen Impulsen suchen.

Ein zentrales Element seiner Malerei ist die ironische Brechung. Vertraute Motive werden aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gelöst und in neue Kontexte überführt. Dadurch entstehen Bilder, die gängige Sehgewohnheiten infrage stellen und den Blick für das scheinbar Selbstverständliche schärfen. Popella formuliert dabei keine eindeutigen Botschaften und bezieht keine politischen Positionen. Vielmehr eröffnet er Räume des Nachdenkens, in denen sich Betrachterinnen und Betrachter mit den vielfältigen Anspielungen auseinandersetzen und eigene Bedeutungen entwickeln können.
 
Druckgrafiken & Unikate

Daniel Richter & Jonahtan Meese


Ausstellungsdauer 20.9. - 18.10.2025
... Künstler

Das Werk von Jonathan Meese (* 1970) steht in der Tradition des Gesamtkunstwerks und umfasst die Medien Malerei, Skulptur, Installation, Performance, Zeichnung, Collage und Theater. Thematisch bezieht sich Meese auf Helden und Antihelden der Weltgeschichte, auf die Mythologie oder auch auf Filme und Populärkultur. Dabei entwickelt er eine „Diktatur der Kunst“, die Kunst als eine befreiende Gegenwelt versteht.

Daniel Richter (* 1962) ist einer der zentralen Protagonisten der zeitgenössischen Kunstszene in Deutschland. Richters Werk zeichnet eine stilistische Vielschichtigkeit und Wandelungsfähigkeit aus. Er experimentiert in einem breiten Spektrum und lotet dabei die Grenzen der Malerei aus, stets in der Auseinandersetzung mit der gesellschaftspolitischen Wirklichkeit.


GALERIE RICHTER & WALLIS

In unserer Dependance im
Heußweg 89 in 20255 Hamburg

zeigen wir:

 

Biographie   Guido Sieber
1963 In Karlsruhe geboren. Aufgewachsen, lebt und arbeitet in Berlin.
Ab Ende der Achtziger Jahre beginnt die künstlerische Tätigkeit, fängt an zu malen.
Bis 1995 auch Arbeiten im Comic und Illustrationsbereich .( u.a. Spiegel, Süddeutsche Zeitung, Rolling Stone, Zeit, Buch und Musikverlage )
Ab Anfang der neunziger Jahre zahlreiche Ausstellungen.

Die Grundlage Siebers Arbeit  ist das reale Leben und deren Protagonisten.
Eigene fotografische Studien von Menschen auf der Straße ,unbemerkt und spontan aufgenommen, sind die Vorlage für Siebers gemalte Darstellung der menschlichen Existenz. Eine Momentaufnahme unserer Zeit in Tragik und Lächerlichkeit . Trugbilder, Selbsttäuschung sowie die inszenierte Selbstdarstellung mit Etikett und Körperbeschriftung, Gewalt und Popkultur sind die Leitmotive seiner Arbeit.
Durch Siebers unorthodoxen Einstieg in die Malerei, hat er keinerlei Berührungsängste mit der Vermischung der  Genre , Stilbrüche, wechselnde  Maltechniken (wobei er auch in der Abstraktion figürlich bleibt ).
 In seiner Bilderserie „ STRANGE ADVENTURES „ interpretiert er die grafische Ästhetik amerikanischer Pulp Magazine und setzt realbezogene Situationen in Szene.
Thematisiert das Verlangen nach dem Übermenschen, dem Maskierten in seiner Doppeldeutigkeit.
 Sieber sieht sich als Popart-Künstler der anderen Art. Nicht das Objekt zur Kunst stilisieren, sondern seine Bedeutung in Form und Wirkung.
 Produktreligion , die Künstlichkeit werbeträchtiger Lebensformen ,Klischee-Realismus. Der Hund in der Handtasche und die Cote d Azur in der Visage.
Wenn er es nicht so bitter und todernst meinen würde, könnte man denken, dies müsse Satire sein.

Die hier präsentierte Ausstellung der Druckgrafiken ist die erste ihrer Art und spiegelt mit den gezeigten Arbeiten die expressive Ausdrucksweise und vielfältige Auseinandersetzung mit den Themen unserer Zeit.

 
www.Galerie-Richter-Wallis.de
 
 
 
 
Jo Kley ARD DOKU
 
Öffnungszeiten:

Dienstag & Donnerstag
11.00 - 14.00 &
16.00 - 18.00 Uhr
Samstag
11.00 - 14.00 Uhr

und nach telefonischer Vereinbarung!
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